Teil eines Werkes 
5. Band (1868)
Entstehung
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161 ſeine erbittertſten Feinde. Er hatte ja nicht mit ihnen unter einer Decke ſpielen, hatte die Compagnie nicht betrügen wollen, hatte ihre Erpreſſungen aufgedeckt und beſtraft. Alle dieſe wurden nun Ankläger und Zeugen in einer Perſon.

Die Unterſuchung gewann eine ſolche Ausdehnung, daß ſich zwei Parlamentsſitzungen mit ihr beſchäftigten. Da aber alle einſichtigen Männer für Clive waren, ſo gelang es bald, den größern Theil der Anklagen als unbegründet zurückzuweiſen. Indeſſen gerade die glän⸗ zendſte Zeit Clive's, die Eroberung Bengalens, bot einige Punkte dar, die anfechtbar erſchienen. Man beſchuldigte ihn, die Eroberungen, die er mit eng⸗ liſchen Waffen erworben, zu ſeinem eigenen Nutzen ausgebeutet und ſeine Macht als Oberbefehlshaber be⸗ nutzt zu haben, um von Mir Joffir bedeutende Sum⸗ men zu erlangen; dadurch habe er ein übles Beiſpiel gegeben.

Dieſe Angriffe ſowie die Gefahr, die ihm drohte, wenn er länger ſchwieg, weckten den Lord aus ſeiner Abſpannung. Er beſchloß, ſich zu vertheidigen, und zwar zu vertheidigen, wie er es in Indien gethan, dadurch, daß er ſelber angriff. Er erſchien im Unter⸗ hauſe und hielt eine Rede, von welcher Lord Chatam

Miützelburg, Robert Clive. V. 11