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der Vormundſchaft entlaſſen und zur Herrin ihres Vermögens eingeſetzt.
Als dies geſchah, war ſie bereits Miſtreß Starlow und wohnte mit ihrem Gatten in der Grafſchaft Surrey, in der Nähe einer Beſitzung, die Clive angekauft hatte und auf der er ein großes Schloß erbauen wollte. Adora war von dem glücklichen Ausgange des Schickſals der beiden Liebenden ſogleich unterrichtet worden. Den Ge⸗ danken, wieder nach Indien zu gehen, hatte Will auf⸗
gegeben. Er paßte nicht dorthin; er war zu gerade,
ehrlich und menſchenfreundlich für eine Geſellſchaft, die wie die indiſche doch nur auf ihre eigene Bereicherung und auf die Ausbeutung der armen Hindus bedacht war. Auch der Grund, in Adora's Nähe zu weilen, war weggefallen; Will wußte, daß Adora ganz einſam und abgeſchloſſen lebte, daß ſie ihr Haus nicht mehr verließ. Es kamen die herzlichſten, liebevollſten Briefe von ihr. Aber die Welt war dennoch für ſie er⸗ ſtorben und ſie wollte einſam ihre letzte Stunde er⸗ warten.
Will ſchrieb an Barny einen Brief, in welchem er dem Kaufmann anzeigte, daß er ſeinerſeits niemals ſeiner Gattin das Geheimniß ihrer Geburt mittheilen würde und daß er es ihm überlaſſe, dies zu thun. Aber auch Barny hielt es für beſſer, zu ſchweigen.


