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offizier vom Sattel aus mit dem Statthalter der Pro⸗ vinz Patna führte, durch einen Reiter unterbrochen, der auf ſchaumbedecktem Pferde und ſelbſt aufs äußerſte erhitzt in den Hof ſprengte. Als er ſein Pferd an⸗ hielt, ſtürzte es nieder und verendete. Der Reiter hielt einen Brief in der Hand, den ein Diener dem Statt⸗ halter überreichte. Dieſer winkte ſeinen Begleitern, zur Seite zu treten, öffnete den Brief und las ihn. Will mit ſeinen ſcharfen Augen bemerkte, daß das Schreiben nur wenige Zeilen enthielt. Dennoch las Ramna⸗Rain ſehr lange oder überlegte vielmehr den
Inhalt des Schreibens, das ihm, wie Will zu gewahren
glaubte, keine angenehme Nachricht meldete.
„Deine Angaben, Fremdling, ſind leider wahrer, als ich glaubte“ ſagte der Statthalter dann mit ſeiner frühern Ruhe.„Suradſcha⸗Daulah iſt in der That gefangen worden. Doch meldet mir dieſer Brief nichts von dem Herannahen eines engliſchen Heeres. Das Land zwiſchen hier und Murſchidabad iſt frei von eng⸗ liſchen Truppen.“
„Meine Anweſenheit hier müßte Dir zeigen, daß dem nicht ſo iſt!“ antwortete Will kühn.„Es kann in der Annäherung der Engländer eine Verzögerung eingetreten ſein, das iſt möglich; aber kommen werden ſie ſo ſicher wie der morgende Tag. Vielleicht haben
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