Teil eines Werkes 
4. Band (1868)
Entstehung
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Gattin für ſeinen Sohn Meirun. Will ließ ihn bei

dieſem guten Glauben, zweifelte aber ſehr daran, daß

Adora den Sohn Mir Joffir's, deſſen unangenehme Eigenſchaften bekannt waren, als Bewerber und Gatten annehmen werde.

Will gönnte ſeinen Dragonern nur eine kurze Raſt und brach am folgenden Morgen noch vor Sonnen⸗ aufgang auf. Die Straße nach Patna war nicht zu

verfehlen und noch vor Mittag erreichten ſie die Reiter⸗

ſchaar, die Mir J Jaffir abgeſendet hatte und die es ſich, nach echt orientaliſ ſcher Sitte, nicht allzuſauer werden ließ, deren Anführer überdies auch Furcht zu hegen ſchien, daß die Franzoſen in der Nähe ſeien. Vill ließ dieſe Reiter hinter ſich und ſetzte den Ritt mit ſeinen Dragonern allein fort. Gegen Abend ſahen ſie, kurz vor einer größern Stadt, den Elephantenzug, gedeckt durch ungefähr zweitauſend Reiter. Die Dragoner ſtießen ein jubelndes Hurrah aus bei dieſem Anblick und es bedurfte keiner Ermunterung ihres Anführers, ſie zum ſofortigen Angriff anzuſpornen. Lachend und mit wildem Geſchrei, die blitzenden Säbel hoch in der Rechten, ſtürzten ſich die Dragoner auf den Nachtrab, und nach fünf Minuten ſah man ringsum nichts mehr als eine einzige Staubwolke, die von den flüchtigen Reitern Suradſcha⸗Daulah's aufgewirbelt wurde. Auch