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etwas Neues und Angenehmes, das Leben war für ihn
eine freudige Nothwendigkeit, wie das Blühen für die Blume. Er faßte ſchnell ſeine Entſchlüſſe und führte ſie ebenſo ſchnell aus. Ein abgethaner Gegenſtand beſchäftigte ihn nicht mehr, und tauſendfältige Bedenk⸗ lichkeiten wegen aller Möglichkeiten der Zukunft quälten ihn nicht. Er ſchlief jede Nacht den Schlaf des Ge⸗ ſunden und Gerechten; die geiſtigen Leiden, die freilich die Schöpfer großer Thaten, aber auch die Zerſtörer derer ſind, die ſie erdulden, quälten ihn nicht. Sein Geiſt arbeitete ſo ruhig, feſt und regelmäßig, wie ſein Puls ſchlug. Dabei beſcheiden, gutmüthig, bieder, pünkt⸗ lich, ehrlich und gewiſſenhaft, war er der Liebling aller, die ihn kannten. Seine geiſtigen Anlagen hätte er vielleicht mehr ausbilden können, aber es fehlte ihm die Triebfeder des Ehrgeizes, die in den meiſten Fällen einen krankhaften Urſprung hat. Wo die Verhältniſſe ihn auf natürliche Weiſe zur Anſpannung ſeiner gei⸗ ſtigen Kräfte drängten, da entwickelte er überraſchende Fähigkeiten. Er ſprach das Hindoſtaniſche in allen Dia⸗ lekten der Gegenden, die er kennen gelernt hatte, wäh⸗ rend Clive niemals lernte, ſich in der Sprache des Landes auszudrücken, das durch ihn eine ganz neue Geſtalt erhielt. Will lernte dieſe Sprachen, weil ihm das für den Augenblick, für beſtimmte Zwecke nützlich


