„
Zweites Kapitel.
Gheria und die ſchwarze Höhle.
Es war gegen Ende des Jahres 1755, als eine ſtattliche Flotte von vierzehn engliſchen Schiffen unter dem Commando des Admirals Watſon den Hafen von Bombay verließ, um einen Hauptſchlag gegen die Feſtung Gheria, die bisher für unbezwingbar gehaltene Burg des Seeräubers Angria, zu führen. Sie hatte achthundert Europäer und tauſend Sepoys an Bord, unter dem Commando des Oberſtlieutenants Clive, der erſt vor kurzem in Bombay angelangt war.
Das Gebiet, auf welchem die Feſtungen Angria's lagen, hatte früher den Mahratten gehört. Schon der erſte Angria, Konadji, hatte ſich jedoch ſo gutwie un⸗ abhängig gemacht, und als der letzte ſeiner Nachfolger, die ſämmtlich den Namen Angria führten, den Tribut ganz verweigerte und den mahrattiſchen Bevollmäch⸗
2*


