Teil eines Werkes 
4. Band (1868)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

14

bracht. Er hat ſein Vermögen für den Ruhm Frank⸗ reichs geopfert. Nun iſt er, wie ich höre, der Gegen⸗ ſtand der heftigſten und ungerechteſten Anklagen; man will ihm ſeine Auslagen, die ſich auf mehrere Millio⸗ nen belaufen, nicht zurückerſtatten und er iſt ein rui⸗ nirter Mann. Wegen dieſer Gemeinheit allein ſchon verdienen die Franzoſen aus Indien vertrieben zu werden, und ich hoffe, daß uns dies nicht ſchwer werden ſoll, ſeit Dupleix uns nicht mehr gegen⸗ über ſteht. Sein Schickſal liefert den neuen Beweis, daß die große Maſſe das Genie nie zu achten und zu würdigen weiß, ſobald es vom Unglück verfolgt wird. Der Pöbel belohnt nur den Erfolg und das Glück. Ob es in England beſſer wäre, will ich für jetzt unentſchieden laſſen. Man hat Major Law⸗ rence mit ſehr mißtrauiſchen Augen betrachtet, ſolange unſere Angelegenheiten in Indien ſchlecht ſtanden; erſt jetzt iſt er wieder in Gunſt bei der Compagnie und beim Volke. Als ich zurückgekehrt war, erhielt ich die Nachricht, man wolle mir einen reichverzierten, koſt⸗ baren Ehrendegen ſeitens der Compagnie überreichen. Ich ließ ſogleich den Directoren ſagen, daß ich den Degen nimmermehr annehmen werde, wenn nicht auch Major Lawrence daſſelbe Geſchenk erhalte. Dieſe Geld⸗ ſäcke ſollen nicht glauben, daß ich mich auf Koſten eines