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Und freudig ſtreckte er ihm beide Hände entgegen.
Die Freude leuchtete aus Clive's Augen, als er Will's Hände ſchüttelte. Er hatte keinen Freund, we⸗ nigſtens nicht in der wahren und edlen Bedeutung des Wortes. An Will aber hatte er ſtets mit einem faſt zärtlichen Gefühl zurückgedacht und es wahrhaft be⸗ dauert, daß er in den letzten Jahren keine Silbe von ihm und über ihn vernommen. Die treue Hingebung des Knaben ſtand leuchtend in ſeiner Erinnerung vor ihm. Will war der einzige Menſch, für den er Sym⸗ pathie fühlte; ihm hätte er ſich anvertrauen, ihm die Geheimniſſe ſeines Herzens klagen können. Freilich hatte ſich in dieſe Sympathie etwas von der knaben⸗ haften Genugthuung eingemiſcht, die wir in der Jugend empfinden, wenn noch Jüngere ſich uns unbedingt hin⸗ geben. Aber auch an den fernen Will hatte Clive oft mit inniger Liebe zurückgedacht; es war ihm nicht ent⸗ gangen, daß in dem Knaben eine große, edle und offene Seele wohne. Deshalb war er jetzt nicht nur über⸗ raſcht, nicht nur in ſeinem Selbſtbewußtſein geſchmei⸗ chelt, denn Will mußte doch wiſſen, daß ſein Freund inzwiſchen ein Mann geworden, deſſen Name bereits mit hoher Achtung genannt wurde, ſondern im innerſten Herzen angenehm berührt. Der Anblick dieſes offenen, ehrlichen und bewundernden Geſichts


