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Von dieſen Unterhandlungen hatte indeſſen auch Rad⸗ ſcha⸗Sahib Wind bekommen, und da er ſeinem Vater Arkot unter jeder Bedingung miedergewinnen wollte, ſo ließ er Clive eine ehrenvolle Capitulation und eine große Summe Geldes anbieten. Clive antwortete ihm: er hege eine beſſere Meinung von ſeiner Klugheit, als daß er ihm zutraue, er werde mit ſeinen elenden Truppen den Sturm wagen. Erbittert und durch das Erſcheinen einer Mahrattenabtheilung, die ſich jedoch nach einem
Plünderungsverſuch zurückzog, in Schrecken geſetzt, be⸗
ſchloß Radſcha⸗Sahib wirklich den Sturm.
Es war der dritte November 1751. Clive glaubte noch nicht, daß die Feinde den Sturm wagen würden. Er wußte, daß er verloren ſei, wenn ſie ihn allen Ernſtes angriffen, denn er hatte nur ungefähr achtzig Europäer und einhundertzwanzig Sepoys zu ſeiner Verfügung, die andern waren verwundet oder krank. Er hoffte auf das Erſcheinen Morari⸗Row's und auf die Er⸗ müdung Radſcha⸗Sahib's. Um jedoch nichts Weſent⸗ liches zu verſäumen, beſichtigte er mit Lieutenant Revel noch einmal die Feſtungswerke und befahl hier und dort einige Ausbeſſerungen anzubringen. Ueber dem Belagerungsheer lag heute eine unheimliche Ruhe, die auf nichts Gutes deutete. Einige Soldaten machten Clive auf dieſe Ruhe aufmerkſam.


