war ſtill hier und der Staub wurde nur von den Fußtritten der Soldaten aufgewirbelt. Aber der Him⸗ mel war ſchwarz und die Blitze zuckten von Sekunde zu Sekunde.
Unter dem dunklen Himmel und dem Flammen der Blitze lag eine weite, weite Stadt und darüber eine Feſte, Stadt und Feſtung Arkot, keine Viertelſtunde Wegs mehr entfernt. Unheimlich ruhig lagen ſie da;
nichts regte ſich. Die Inder fürchten das Unwetter;
keine lebende Seele bleibt draußen, wenn ſie zu fliehen vermag.
Die acht Offiziere hatten ſich um Clive verſammelt. Ein„Halt!“ und der ganze Zug ſtand.
„Wir greifen an in Sturm und Donner!“ ſagte Clive ruhig.„Zittert den Hindus das Herz ſchon beim Toben der Natur, ſo werden ſie nicht tapferer werden, wenn ſie unſere Musketen blinken ſehen.— Was iſt das?“
Er nahm ſein Fernrohr vor. Die Mehrzahl der Offiziere folgte ſeinem Beiſpiel.
„Reiter und Fußvolk, die das Fort verlaſſen?“ murmelte Clive vor ſich hin.„Sollten ſie uns angrei⸗ fen wollen? Unmöglich! Sie ziehen nach Norden, eilig, in Verwirrung, die letzten ſchleppen Gepäck. Sie fliehen!— Soldaten“, wandte er ſich mit erhobener


