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ſchen dem Duero und dem Minho gelegene Pro⸗ vinz, hat davon ihren Namen erhalten. Ihre Groͤße von Norden gen Suͤden betraͤgt 18, von Oſten nach Weſten aber 12 portugieſiſche Meilen. An Getreide, Wein, Hel, Schafwolle und Flachs, Vieh, Wild und Fiſchen iſt ſie ſo ziemlich geſegnet. Die zwei Fluͤſſe, welche ſie beſpuͤlen, und mehrere treffliche Häfen beguͤnſtigen den Handel ungemein. Die ungeheure Zahl von Stiftern und Kloͤſtern je⸗ doch verſchlingt einen großen Theil ihres Reich⸗ thums und ſteht der Induſtrie hemmend entgegen.
Entre Duero e Minho iſt in 6 Gerichtsbarkei⸗ ten abgetheilt, ſowohl Correicgen als Ouvidorien, naͤmlich:
10 Correiga de Guimaraens mit nach⸗ ſtehenden Flecken: Guimaraens, Stadt von unge⸗ faͤhr 5— 6000 Einwohnern; Amarante, mit dem beruͤhmten Bruͤckenpaſſe, Canavezes und Povva; ſodann 20 Concelhos: Felgueiros, Unhas, Canta Cruz de Riba Tamega, Gouvea de Riba Tamega, Gezaco, Carolico de Baſto, Cabeceiras de Baſto, Roſſas, Villaboa de Roda, Veira, Monte Longo, Ribeira de Soas, Povoa de Lanhoſo, S. Joäo de Rey, Mondim de Baſto, Atey, Villa⸗Pouta de Aguiar, Serva. Außer dieſen noch 14 Coutos: Abbadim, Fonte Arcada, Mancellos, Moreira de Rey, Parada de Bouro, Pedraido, Pombeiro, Pouſadella, Refoyos de Baſto, Taboado, Tibaens, Travanca, Tuas, Vimeiro; ferner 4 Honras, wor⸗ unter Villacals und Ovelha, und der Julgado Lagioſo.


