Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1827)
Entstehung
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Seine groͤßte Laͤnge betraͤgt von Norden gen Suͤ⸗ den 39(nach Andern 33), ſeine groͤßte Breite von Oſten gen Weſten 18(nach Andern 160 portugieſi⸗ ſche Meilen. Der Name dieſer Provinz ſchreibt ſich von der Gewohnheit der erſten Koͤnige her, alle, jenſeits des Duero im Kampfe wider die Mauren gemachten, Eroberungen mit dem Namen Extrema Durii zu benennen. Die vom ſchiffbaren Tajo durchſtroͤmte Gegend zwiſchen Lisboa und Abrantes gehort zu den lieblichſten und uͤppigſten der Welt, und erſetzt durch den Reichthum des Bodens den Mangel an Thaͤtigkeit bei den Bewohnern. Eſtre⸗ madura zählt acht Correigaen oder Gerichtsbar⸗ keiten*), mit folgenden Staͤdten und Flecken:

1) Correigas de Lisboa; die Haupt/ und Reſidenzſtadt ſelbſt(von uns Teutſchen Liſſabon, lateiniſch O 1ysipo, arabiſch Al-Oſchbunah ge⸗ nannt), amphitheatraliſch gelegen, von Morgen bis Abend am Tajo,(der ins Meer ſich hier ergießt; um⸗ ſchloſſen von den ſieben Bergen: San Vicente de Fora, S. Andre, Caſtello, Santa Anna, S. Roque, Chagas und Santa Catharina, ungefähr zwei Mei⸗ len lang, aber nicht ſehr breit. Mitten in der Stadt ragt die Citadelle, welche dieſelbe beherrſcht, hervor; drei Meilen von der Stadt San JIn⸗ lias(San Giüo) auf einem Meerfelſen, und San Lorengo(Cabega⸗Seca, auch Bogio genannt), auf einer Sandbank; eine Meile von Lisboa nordlich dem Tajo der Thurm Belem:;

*) Hinſichtlich der Verwaltung iſt Portugal in Comarcas, Correiegen und Contos eingetheilt.