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fallen werde, und machten, ihres Triumphes ſicher, eine ſehr unſchuldige Miene bei dem ganzen Spiele, in welchem ſie ſo thaͤtig ihre Haͤnde hatten.
Der Anfang der kriegeriſchen Anſtrengungen des royaliſtiſchen Anhanges erregte nicht die guͤnſtig⸗ ſten Erwartungen. Graf Amarante, ein beſ⸗ ſerer Intrikant als Feldherr, und ganz von einer ehrſuͤchtigen Gemahlin geleitet, welche nach unge⸗ woͤhnlichen Dingen ſtrebte, wurde durch den Ge⸗ neral der Konſtitutionellen, D. Luiz do Rego, welcher uͤbrigens, wie die Folge gelehrt hat, dennoch im Ganzen ehrlicher, als talentvoll war, nach der ſpaniſchen Grenze zuruͤckgetrieben, und von den enttaͤuſchten Transmontanern zuletzt im Stiche ge⸗ laſſen. Er fluͤchtete mit dem Ueberreſte ſeiner Trup⸗ pen in das galiziſche Gebiet, und wurde gemein⸗ ſchaftlich von Quiroga und Rego darin verfolgt, um ſo leichter, da der Herzog von Angouleme die be⸗ gehrte Unterſtuͤtzung verweigerte, um die Unpar⸗ teiſamkeit gegen Portugal fort zu erhalten.
Die Kortes wußten den gewonnenen Sieg und ihre guͤnſtige Lage keinesweges gehoͤrig zu benutzen, und waͤhrend ſie den Mißvergnuͤgten Zeit ließen, ſich wieder zu ſammeln und zu verſtaͤrken, entfrem⸗ deten ſie ſich durch unverdiente Behandlung den einzigen General von Talenten, welcher ihre Trup⸗ pen angefuͤhrt, in der Perſon Rego's, deſſen langſamer Operations⸗Plan wider Amarante frei⸗ lich bei vielen Leuten Verdacht erregt hatte. In Mitte des Kongreſſes ſelbſt haderten die beiden Hauptparteien unter den Liberalen, die der Exal⸗ tados und die der Gemaͤßigten, um die Herrſchaft.


