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blick fuͤr Ausfuͤhrung ihres Vorhabens benutzt. Die Sprache der Regentſchaft war, der Junta und dem Kriegsvolke gegenuͤber, wuͤrdelos, zweideutig, ſchwankend und unſicher. Sie verlor das Zutrauen aller Parteien und endlich das Zutrauen in ſich ſelbſt. Nachdem ihre Verheißung, die alten Kor⸗ tes einzuberufen und des Koͤniges Meinung uͤber das Geſchehene vorerſt einzuholen, durchaus keinen Eindruck bewirkt; heuchelte ſie erhaltene Vollmach⸗ ten aus Braſilien vor, und machte Erklaͤrungen des Monarchen bekannt, welche mit denjenigen von dem vorherigen Tage in offenem Widerſpruche ſtan⸗ den. Die Gemuͤther der Einwohner und der Trup⸗ pen zu Lisboa zeigten ſich taͤglich ſchwieriger; und außer dem Grafen Amarante in Traz⸗os⸗Mon⸗ tes blieb kein Befehlshaber treu. Die wider Oporto ausgeſandte Heermacht ſchlug ſich zu den Inſurgen⸗ ten, und die Streitkraͤfte derſelben mehrten ſich bei jedem Schritte vorwaͤrts. Die Regentſchaft ſelbſt erkannte, daß ſie dem Strome der oͤffentlichen Mei⸗ nung in die Laͤnge nicht zu widerſtehen vermoͤge. Unter ſolchen Umſtaͤnden wurde die von den Patrioten der Hauptſtadt verabredete Bewegung ohne bedeutenden Widerſtand vollbracht. Es ſtellte ſich am 15. Herbſtmonde der Graf Rezende an die Spitze des 16. Regimentes und verkuͤndete die Konſtitution. Der Juiz da Povo billigte das Un⸗ ternehmen, und das Volk umfaßte mit bewußtlo⸗ ſem Enthuſiasmus eine Sache, von der ihm noch immer deutliche Begriffe fehlten. Die proviſoriſche Junta, welche auch in der Hauptſtadt ſich bildete, redete alle Portugieſen in begeiſterter Sprache an,


