Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1827)
Entstehung
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verwilligt. Die franzoͤſiſche Armee konzentrirte ſich zu Lisbva und zwei Stunden im Umkreiſe; die eng⸗ liſche dagegen ruͤckte bis auf drei Stunden von der Hauptſtadt vor und nahm eine ſolche Stellung ein, daß zwiſchen beiden Heeren eine Entfernung von ungefaͤhr einer Stunde blieb. Alle Brandſchatzun⸗ gen und Anforderungen der Franzoſen, welche ge⸗ gen das Land verfuͤgt und erhoben worden, eben ſo auch die verhaͤngten Sequeſter uͤber portugieſiſches oder engliſches Eigenthum wurden fuͤr null erklaͤrt. Eine Amneſtie ſchutzte wechſelſeitig die Privaten, hinſichtlich ihrer ſeit der Invaſion an den Tag ge⸗ legten Meinungen; die Auswanderung von Unter⸗ thanen Frankreichs und der mit ihm verbuͤndeten Maͤchte blieb frei. Die am Bord der Schiffe im Hafen von Lisboa gefangen gehaltenen Spanier wurden dem Obergenerale des brittiſchen Heeres aus⸗ geliefert; dagegen ſollten auch, durch die Verwen⸗ dung Englands, die Spanier dahin vermocht werden, alle die Franzoſen herauszugeben, welche keines⸗ weges in Folge kriegeriſcher Ereigniſſe, ſondern je⸗ ner vom neun und zwanzigſten und den folgenden Tagen gefangen genommen wurden. Geiſeln buͤrg⸗ ten wechſolſeitig füͤt Vollziehung des Vertrages. An dieſen ſchloß ſich ſpäter auch noch ein beſonderer mit der im Tajo liegenden Seeſtation von 10 ruſſiſchen Schiffen, welche ſich, zur Aufbewahrung bis zum allgemeinen Frieden, an die Britten ergaben. Der geheime Grund, welcher den Oberbefehls⸗ haber Dalrymple vermochte, den Abſchluß deſ⸗ ſelben zu beſchlennigen, und manche fur die Fran⸗

öoſen mehr als guͤnſtige Bedingungen zuzugeſtehen,