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von Eingebornen und eine ſtarke tuͤrkiſche Flotte: der Paſcha Suleiman und der Coje⸗Sofar ließen beſchaͤmt von der Veſte ab und traten den Ruͤckzug an, wiewohl mit Drohungen ſchleuniger Wiederkehr. Trotz des Umſtandes, daß inzwiſchen die vom Vice⸗ konige zum Entſatze geſandte Flotille eingelaufen war,
verhuͤtete dennoch blos der Zufall, daß Diu und
vielleicht ganz Oſtindien für Portugal verloren gingen. Denn, ſtatt dankbarer Anerkennung, er⸗ hielt Da Cunha in ſeinem Todfeinde, Garcias No⸗ ronha, den Nachfolger, gemaͤß der elenden Politik des Hofes, welche jedes entſchiedene Talent und ausgezeichnete Verdienſt fuͤrchtete. Der neue Vice⸗ konig vernachläſſigte auch die geringſten Maßregeln fuͤr Behauptung des Erworbenen; um wieviel we⸗ niger dachte er an neue Unternehmungen. Sein Betragen gegen Da Cunha war das eines nieder⸗ traͤchtigen Emporköͤmmlings. Tiefen Gram und den Tod bereits im Herzen, ſchiffte der große Mann, dem kaum ein Fahrzeug zur Heimkehr vergönnt wor⸗ den, ſich ein, und da er auf hoher See ſein Ende fuhlte, befahl er, ſeinen Leichnam ins Meer zu wer⸗ fen, ſeinen greiſen Vater und ſeine Kinder aber bat er, dem Koͤnige den Werth der Kettenkugeln einzuhaͤndigen, mit welchen man ſeinen Koͤrper ver⸗ ſenkt, als das einzige, was er demſelben ſchuldig geblieben. Zu ſpaͤt erkannte D. Jväo ſein großes Unrecht: Da Cunha ging, eine bittere Satyre auf die Dankbarkeit der Maͤchtigen, zu den verwandten Geiſtern Kolumb, Albuquerque, Balbva und Kor⸗ tez, welche alle fuͤr ihre Thaten nur Ketten, Tod oder Schmach gefunden.
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