Teil eines Werkes 
1. Theil (1820)
Entstehung
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Raimund gegeben, und will es, halten,

bis ſie ſich freiwillig von mir losſagt.

Deine Unſchuld und Guͤte ehre ich uͤber

Alles. Ehre meine Treue gegen eine Ge⸗

liebte, die ich fruͤher kannte, als Dich. WMein Verſprechen iſt mir heilig, brechen, kann ich es nicht. Entziehe mir Dein Wohlwollen nicht.

An einem Morgen, wo Mariens El⸗ tern allein waren, ließen ſie Adolphen zu ſich rufen. Huſchka ſagte zu ihm:Adolph, Du weißt es, daß Marie Dich liebt. Iſt ihr Dein Herz nicht abgeneigt, ſo gebe ich ſie Dir zur Gattin. Deinen Wohlſtand will ich begruͤnden. Er erwiederte: Für mich giebt's kein Gluͤck, was mir gewonnen werden kann, wenn ich ein Ver⸗ brechen begehe. Eine fruͤhere Verbindung legt mir Bande an, die ich nicht zerrei⸗ ßen darf. Werde ich aber meines Ver⸗