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räuſch gebrauchte er ſeine Zeit weiſe und weihte ſie der nuͤtzlichſten Thätigkeit. Je⸗ des Verſprechen, was er gab, hielt er puͤnktlich. Koſtbare Bauten hatte er voll⸗ endet und war mit der Errichtung neuer Gebaͤude beſchäftigt. Einigemal war er nach Italien gereiſet und in ſeinem Schloſſe fand man ſeltene Schaͤtze der alten und neuen Kunſt. Er fuͤhrte einen faſt uͤppi⸗ gen Tiſch und lud oft Gäſte zu ſich. Für ſeine Kinder war er der freigebigſte Vater. Alle Welt hielt ihn fuͤr einen ſehr reichen Mann. Seit mehr als zwanzig Jahren lebte dieſer Baron von Wettſtein mit dem Graf Walther in dem vertrauteſten Um⸗ gange und in einem wahren Freundſchafts⸗ verhältniſſe. An dem Geburtstage ſeiner Gattin lud ihn der Graf mit ſeiner Fa⸗ wilie nach Nordberg. Adolph, der aͤlteſte Sohn des Barons, der bei einem Onkel, welcher keine Kinder hatte, ſchon ſeit zwan⸗


