Teil eines Werkes 
1. Band (1874)
Entstehung
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zuſuchen, ne Frühlingsſonne hervorgelockt hatt

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Wie e Geſchöpfe war Fidelio naſe⸗ weis1 und uringih Die behörnten Thiere ſchienen ihm ſi Weſen zu ſein, gegen welche er ſich wol ewas erlaſben könne, ohne daß dieſelben es gerade als Beleidigung anſehen dürften.

Fidelio begann ſie bellend zu umkreiſen, und die dummen Kühe, die anfänglich den kleinen Hund ver⸗ wundert anſtarrten, wurden zuletzt gereizt und ſprangen endlich zornig auf Fidelio zu. Dies war unverſchämt von den Rindern, aber dieſe Unverſchämtheit hatte zur Folge, daß der herrſchaftliche Hund ſich erſt ärgerte und ſich nachher dermaßen erſchreckte, daß er ſich in wilder Flucht zu ſeiner Herrin zurückzog und Schutz ſuchte. Die Rinder bemerkten, daß der Feind eingeſchüchtert worden war, und übten die ganz richtige Taktik, ihn laut brüllend zu verfolgen.

In wenigen Augenblicken war Anna von den ge⸗ reizten Thieren umzingelt, die Miene machten, ihren einen Liebling ſpießen zu wollen, und zwar unbe⸗ kümmert darum, ob ſie auch die Herrin ſpießten.

Zum Glück für Anng erſpähte ſie einen alten, chehrtn Zaunpfahl, der auf dem Felde lag, be⸗ mächtigte ſich raſch deſſelben und ſchlug nun um ſich