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Als Thure die Stellung eines Bürgermeiſters in »köping erlangt hatte, heirathete er. Wenn auch ſein und Lisbeth's häusliches Leben nicht das Bild von Fröhlichkeit und inniger Zufriedenheit darbot, wie die Ehe Anna's und Elias, ſo lag dies mehr im Gemüthe Beider. Lisbeth bemühte ſich in der That, eine gute Frau zu ſein, aber es gelang ihr zuweilen nicht. Ihre Eitelkeit und Gefallſucht vermochte ſie nicht bei allen Gelegenheiten zu erſticken, und alsdann entſtanden mit⸗ unter einige Mißhelligkeiten.
Thure war ein ſtrenger Ehemann. Wir dürfen jedoch hoffen, daß, wenn die Jahre ihre kühlende Hand auf die leicht zu erweckende Eitelkeit gelegt haben wer⸗ den, daß dann auch Lisbeth's Beſtreben beſſer gelingen und ihre Ehe mit Thure das werden wird, was die Ehe der kleinen Anna war eine in der That glückliche.
Ende.
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Druck von Richard Schmidt in Reudnitz⸗Leipzig.


