war die fröhlichſte, Lisbeth die ſchönſte. Es lag an dieſem Tage in der That etwas ungewöhnlich Sanftes und Beſcheidenes in dem ganen Weſen Lisbeths, wel⸗ ches dem ſchönen Mädchen weit beſſer 1
Kokette und Anſpruchsvolle, wodurch ſie ſonſt hervor⸗
tand, als das
zutreten ſuchte.— Als der Frühling herankam mit Blumen und Vo⸗
Wieſen und blühenden Bäumen, chzeit auf Ekholm ſtatt, allein wie die vorige, ſondern auserwähl⸗
gelgezwitſcher, grünen fand wiederum eine Ho nicht ſo pompös und großartig, einfach und anſpruchslos. Nur ein kleiner, ter Kreis von Freunden war geladen, um dem Trau⸗ chen Elias und Anna beizuwohnen, aber
ungsakte zwiſ die Jugend auf Ekholm, und an
Tags darauf tanzte dieſem Abend war es fröhlich und luſtig in dem alten Hauſe.
Und nachher?
Nachher reiſte Thure nach Stockholm, um dort am Hofgericht angeſtellt zu werden. Lisbeth zog zur Mutter Thures, woſelbſt der Gerichtsdirektor für ſie bezahlte. Lisbeth hatte es ſelbſt ſo gewünſcht, damit ſie
ſich unter der Leitung ihrer künftigen
wie ſie ſagte, 1 Schwiegermutter zu einer braven Frau ausbilden könne.
Sie erhielt auch Zeit dazu, nach der Hochzeit Annc's, bis Hnkel Mag⸗
denn es verſtrichen ſechs
Jahre nus Lisbeth's Hochzeit feiern konnte. Zwei der drei
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