Teil eines Werkes 
2. Band (1874)
Entstehung
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daß meine Weigerung ihren Grund nicht in Undankbar⸗ keit oder Geiz habe.

Aber weshalb willſt Du ihm nicht den Grund Deiner Weigerung ſagen?

Anna lächelte traurig.

Weil dann mein Herz zerſpringen würde flüſterte ſie,aber beruhige Dich, Elias, ich werde ihn ſchon überzeugen, daß ich ſtets ſein gutes Mädchen geweſen bin und auch verbleibe.

Wie aber? Und Elias beugte ſich über ſie und ſchaute ihr in die Augen.

Die erſchöpften Geſichtszüge belebten ſich, die blaſſen Wangen färbten ſich und die Augen ſtrahlten, indem ſie ihm erklärte, daß das ihr Geheimniß ſei.

Was würdeſt Du ſagen, wenn ich Dein Geheimniß kenne? fiel Elias ein.

Du kennſt es aber nicht! rief Anna und lehnte ihren müden Kopf auf ſeine Schulter, während ſie traurig ſagte:Ich vermag nicht weiter zu gehen, ſondern bin gezwungen, hier zu ſitzen, um mich auszu⸗ ruhen! Doch wäre ich ſo gern zur Frühſtückszeit friſch und fröhlich auf Ekholm.

Wir haben eine gute Biertelneile bis chin ſagte Elias,und ich wage es nicht, Dich hier im Walde allein zu laſſen, während ich nach einem Fuhrwerk nach