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Das Heirathsgut, welches Jakob für Sophie be⸗ ſtimmt hatte, und welches zu einem großen Vermö⸗ gen herangewachſen war, wurde, übereinſtimmend mit einer von Sophie gemachten Dispoſition, zu wohl⸗ thätigen Zwecken für die Chriſten beſtimmt.
Welches wurde das Schickſal Jaquette's?— wird man vielleicht fragen.
Es war ihr gelungen, zu entkommen, und eine Zeit lang war ſie ſpurlos verſchwunden. Eines Tages fand man am Seeufer bei Erikshof die Leiche einer Weibsperſon, welche von den Wellen hinauf⸗ geſpült worden war. Es war der todte Körper Jaquette's.
Die Marquiſin de Maillé ging ins Kloſter und teſtamentirte ihr ganzes Privatvermögen der Kirche, vollkommen überzeugt, daß ſie durch dieſe Handlung ſich ewige Seligkeit erwerbe, und ohne einen Ge⸗ danken an all' das Böſe zu verlieren, welches durch ihren Fanatismus verurſacht worden war.
Graf Ernfrid Eldau lebte nur für ſeine Tochter. Kalt und unzugänglich für alle Andern, verſchwen⸗ ze er alle mögliche Zärtlichkeit und Liebe auf ſein
ind.
Wie das Leben ſich für Frigga und Volentin geſtaltete, iſt überflüſſig zu erzählen. Wo ſollte wohl das Glück blühen, wenn nicht bei dieſen beiden? Geburt und Bildung hatten in Frigga eine wür⸗ dige Repräſentantin. Sie hatte mehr, als Jemand, einen Gatten wie Volentin verdient.
Ihrer töchterlichen Pflicht zu Liebe hatte ſie ſich Entſagung auferlegt. Einmal frei und Herrin ihres Schwartz, Goburt u. Bildung. MI. 1
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