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Der Kaffee wurde herumgereicht. Als man ihn ge⸗ trunken hatte, verließ Valentin den Salon.
Den Tag darauf kam Kapitän D— an. Eine Woche verfloß, während welcher man Valentin nie außer bei der Mahlzeit ſah. Er war unausgeſetzt damit beſchäftigt, den Kapitän in die Geſchäfte ein⸗ zuführen.
Endlich an einem Samſtag Abend fand Valen⸗ tin ſich in dem gewöhnlichen Abendeirkel ein.
— Ich reiſe morgen,— ſagte er zu Frigga.
— Ich begriff es, als Sie hier eintraten,— antwortete ſie.
Eine Weile ſprach man von Valentins Reiſe und vom Krieg.
Nach dem Souper nahm Valentin Abſchied von dem Grafen und der Gräfin, und dankte ihnen für die Zeit, welche er auf Liungbro zugebracht.— Jetzt trat er hin zu Frigga.
Valentin wußte, daß die Augen des Grafen auf ihn gerichtet waren. Die Stirne war bleich, die Lippen farblos, aber die Stimme ruhig, als er fol⸗ gende Worte ſprach:
— Lebwohl, Fräulein Frigga!
Er führte ihre kalte Hand an ſeine Lippen und entfernte ſich raſch.
Am folgenden Morgen um ſechs Uhr, als er auf die Treppe hinaustrat, um in den Reiſewagen zu ſteigen, trat Friggas Kammerjungfrau auf ihn zu. Sie überreichte Valentin ein Paquet mit den Worten:
— Vom Fräulein!


