Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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iſt ihr Leben. Wird es ebenſo anmuthig und friedlich verbleiben? Wir hoffen es, denn Jenny fährt fort, dieſelbe gute und einfache Jenny zu ſein, die ſie immer geweſen, und iſt ihrerſeits eine liebliche Gattin und eine zärtliche Mutter.

Das Jahr nach Jenny's Heirath verband Ernſt Quickfelt ſein Geſchick mit dem des Fräuleins Storm⸗ hjelm, Schweſter des Grafen.

Die Majorin, die nie an etwas Anderem gear⸗ beitet, als an der Liebe ihrer Kinder, hatte auch die Genugthuung, daß ihre Bemühungen reichlich belohnt wurden. Sie genoß in ihrem Alter das Glück, von ihren glücklichen und liebevollen Kindern und Kindes⸗ kindern umgeben zu ſein.

Die Profeſſorin dagegen, welche nicht im Stande war, das Glück ihrer Tochter zu faſſen, und ſich im Herzen tief darüber ärgerte, daß alle ihre eitlen Träume in Rauch aufgegangen, lebte und ſtarb einſam.

Immer ſtolz, kalt und zurückgezogen, konnte ſie nie Liebe einflößen. Sie beſchloß ihr freudeloſes Leben ohne alle Befriedigung.

Albert ſchritt einſam, düſter und verſchloſſen auf der Bahn der Ehre fort; ihm ging alle Fähigkeit ab, einen Genuß von den Fortſchritten zu haben, er machte, und ohne daß er ſich ſeines Daſeins reute.

Und jetzt lebe wohl, mein lieber Leſer! Verzeihe mir, wenn meine Erzählung mangelhaft geweſen und nicht dem Wunſche entſprochen, den ich gehegt, eine treue und wahre Schilderung dieſer Familienmütter