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vallerie beſtehend, auf dem Schauplatze des Tu⸗ multes angelangt.
Den vereinten Anſtrengungen dieſer beiden Waffengattungen gelang es endlich das Volk zu zerſtreuen und die bedrohte Straße, in welcher ſich Molas Hötel befand, frei zu halten. Was dabei beſonders hervorzuhehen iſt, und von dem außerordentlich gutem Geiſte der Hohenheimer Truppen zeigt, iſt der Umſtand, daß, obwohl das Publikum nur widerwillig und zögernd zurückwich, doch kein Menſch überritten, oder ſonſt irgend wie verletzt wurde.
An andern Orten hat es bei weit geringeren Veranlaſſungen Blut gegeben. Exempla sunt odiosa müſſen wir noch einmal ſagen.
Das Volk zerſtreute ſich nun in einzelne Gruppen und verübte bis ſpät in die Nacht hin⸗ ein, durch Schimpfen, Schreien und Fenſter⸗ und Laterneneinwerfen in verſchiedenen Theilen der Stadt noch ſo manchen Unfug. Ja, ſogar in dem Saale des fürſtlichen Reſidenzſchloſſes, in welchem die mehr erwähnte Bildergallerie der Geliebten des Landesherrn aufgeſtellt ſein ſoll,


