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Hatte doch ein ultramontaner Prieſter die Frechheit ſo weit getrieben, nach dem Beiſpiele eines benachbarten großen und bigotten Hofes, Gebete für die Erleuchtung und Bekehrung eines verirrten Greiſes im Fürſtenthume Hohenheim ſelbſt anſtellen zu laſſen.
Als Fürſt Chlodwig das Abdankungsſchreiben geleſen hatte, ſtampfte er, wie es ſeine Art war, heftig auf den Boden; dann ſetzte er ſich hin, und ertheilte Herrn von Babel ſchriftlich ſeinen vollſtändigen Abſchied, den übrigen Miniſtern aber Urlaub auf unbeſtimmte Zeit und zwar ſchriftlich mit folgenden Worten:
„Wir Chlodwig Fürſt von Gottesgnaden Ho⸗ henheims ſeiend, erwägend ſtets unſerer Unter⸗ thanen Wohl, freierer Richtung uns hinzugeben beſchloſſen, Ungebürniſſe nicht zu dulden geſonnen, wie folgt beſtimmen hiermit u. ſ. w. u. ſ. w.“
Ja, man verſichert ſogar Fürſt Chlodwig habe ſeinen Unwillen gegen den Haupträdelsführer die⸗ ſer Intrigue, den ehemaligen Miniſter des Innern, Herrn von Babel in einem Gedichte Luft gemacht, aus welchem wir folgende prächtige Apoſtrophe


