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mir ſelbſt: Clelia, Du biſt noch jung, Du biſt noch friſch! Warum alſo ſollte ich mich vor mir ſelber fürchten? Fürchtet auch Ihr Euch nicht mehr! Was kann Euch geſchehen, ſo lange die Mutter Cäſar's
an Euerer Seite weilt?
— Narrenspoſſen! rief der Kaiſer luſtig aus. Du haſt Recht, Clelia, ich will nicht mehr verzagen und wieder luſtig ſein, wie vorhin, als wir bei Tiſche ſaßen und Alle ſo ausgelaſſen fröhlich waren. Das Lied Deines Mannes gefiel mir. Ich werde es mir oft wiederholen:
Der Teufel hol' die Liebe, Ich lobe mir den Wein!“
— Singt nicht mehr dieß abſcheuliche Lied! Es paßt wohl für einen Schlemmer, wie mein Gemahl, nicht aber für Euch, hoher Herr!
— Du haſt Recht, meine ſchöne Clelia! Wir wollen es nicht mehr ſingen! ſagte Rudolph, deſſen
Trübſinn ſich wieder aufzuheitern begann.—
— Mein Nachbar, ſprach Johann von Aachen, der ſich zu langweilen ſchien, ſchläft wie ein Sack⸗ Soll ich ihn wecken? Nein, nein! Es iſt beſſer, daß ich ihn ruhig ausſchlafen laſſe!—
— Ich kannEuch nicht beſchreiben, ſagte der ver⸗


