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Rudolph verzieh dem treuloſen Vaſallen, räumte ihm Schloß und Herrſchaft Libochowie(die dem ehemaligen Oberſthofmeiſter Georg Popel von Lob⸗ kowic confiscirt worden war) ein und bewilligte ihm außerdem einen Jahrgehalt von fünfzigtauſend Ducaten.
Siebenbürgen aber war dadurch nicht beruhigt.
Der Szekler Moyſes, empört darüber, Siebenbürgen von einem Deutſchen unterjocht zu ſehen, trat an die Spitze einer gegen Georg Baſta angezettelten Verſchwörung. Die Aufrührer aber erlitten eine ſo große Riederlage, daß ihr Anführer ſich gezwungen ſah, ſeine Rettung in der Flucht zu den Türken zu ſuchen.
Radulo, der Woywode der Wallachei, der dem Kaiſer beigeſtanden hatte, den von Moyſes entzün⸗ deten Aufruhr zu dämpfen, ward von Rudolph zum Fürſten von Siebenbürgen ernannt.
Im folgenden Jahre verlor der Kaiſer einen ſeiner heldenmüthigſten Heerführer in der Perſon des Herzogs von Mercoeur, der, Frankreich und die Niederlande durchreiſend, um dort neues Kriegsvolk anzuwerben, auf der Rückreiſe zu Nürnberg am Fie⸗ ber erkrankte und in Folge deſſelben ſterben mußte.
Ibrahim hatte unterdeſſen die ſiebenbürgiſchen
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