Teil eines Werkes 
3. Band (1845)
Entstehung
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waͤchſe aus meinen Gaͤrten. Auch in meinem Vaterlande giebt es huͤbſche Blumen.

Die ſchoͤnſte iſt die Kaiſerin Eliſabeth.

Fuͤr dieſes ſchone Compliment wird ſie ſelber Ihnen danken.

Es wird ſchon wieder kuͤhl.. erlauben mir Ew. Majeſtaͤt mich in meine Zimmer zuruckzuziehen.. ich bin noch immer ſchwach. die Promenade hat mich, wie ich fuͤhle, etwas angegriffen.. Ja, ja, ſeit⸗ dem der Kaiſer in Elba, liebe ich mein Malmaiſon nicht mehr, denn jede Stelle, jede Bank, jeder Baum weckt in mir eine ſchmerzliche Erinnerung... Fu Verſcheuchen Sie, Kaiſerin, dieſe truͤben Gedanken. Vielleicht ſcheint Ihnen, fruͤher als Sie vermuthen, die Sonne eines ungetruͤbten Gluͤcks.

Vielleicht dort oben, ſagte die Kaiſerin, den Blick zum Himmel gewandt. Bringen Sie, wenn ich bitten darf, das Bouquet Ihrer lieben Frau Gemahlin. gruͤßen Sie die Kaiſerin und bitten Sie ſie, der Wittwe von Malmaiſon eine Thraͤne des Mitleids zu ſchenken.

Ich kann nicht eher ſcheiden, bis Ew. Ma⸗