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— Eine ſchoͤne, prachtvolle Bluͤthe!
— Erlauben Ew. Majeſtat, daß ich eine die⸗ ſer himmliſchen Bluͤthen fuͤr Sie pflucken darf.
— Ich werde ſie, ſo lange ich lebe, als ein mir theures Andenken bewahren, ſprach der Kai⸗ ſer und ſteckte die Bluͤthe in ein Knopfloch ſeiner Uniform.
— In dieſer Laube pflegte der Kaiſer den Moniteur und den Ambigu zu leſen, den einer ſei⸗ ner heftigſten Gegner, Peltier, in London heraus⸗ gegeben hatte. Der große Napoleon hatte die Schwaͤche, ſich oft uͤber dieſen Schmaͤhſchriftler zu aͤrgern.
— Ein deutſcher Dichter ſingt.
Es liebt die Welt, das Strahlende zu ſchwärzen,
Und das Erhab'ne in den Staub ziehen.«
— Hier auf dieſem großen Raſen pflegten die Bruͤder und die Schweſtern des Kaiſers, Muͤrat, Berthier, Maſſena und andere ruhmgekroͤnte Hel⸗ den, dann meine Niece, Stephanie von Beauhar⸗ nais, ich und meine Kinder, Eugen und Hortenſe,


