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folgend, in dieſer goldenen Menge faſt der Einzige zu ſein ſchien, der die erhabene Poeſie zu begreifen und zu wuͤrdigen verſtand.
Als das Schauſpiel zu Ende war, erhoben ſich die beiden Kaiſer. Napoleon gruͤßte mit freundlichem Laͤcheln nur den einen Zuſchauer, der waͤhrend der Vorſtellung ganz Ohr geweſen war. Der Kaiſer grußte dieſen Mann nicht etwa darum, weil er Geheimerath des Großherzogs von Weimar, ſon⸗ dern weil er ein Mann von Genie war und Goͤthe hieß.
Am andern Morgen erhielt Goͤthe vom Kaiſer Napoleon eine Einladung zur Tafel.
— Nun, Herr von Goͤthe, was ſagen ſie zu unſern Talma? fragte der Kaiſer.
— Wohl jedem Dichter, der ſolche Dollmet⸗ ſcher hat.
— Ich habe unlaͤngſt Ihre Iphigenia geleſen. Sie iſt eine große herrliche Dichtung, die mich be⸗ geiſtert hat. Was meinen Sie, Herr von Goͤthe, muͤßte nicht Talma ein gottlicher Oreſt ſein?
— Gewiß, Sire.


