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und rief noch einmal: der Kaiſer haͤlt ſein Wort! Dann eilte ſie freudetrunken aus dem Cabinet.
Drei Stunden ſpaͤter erhielten Signora Graſſini und Pierre Rode einen vom Polizeiminiſter Fouché unterzeichneten Befehl:»binnen 24 Stunden Pa⸗ ris und in acht Tagen Frankreich zu verlaſſen.«
Am andern Morgen begab ſich der Kaiſer zur Armee nach Straßburg.
VII.
Die Verbannten gingen nach Rußland. Ihre Leidenſchaft, genaͤhrt durch die Liebe zur Kunſt, gekraͤftigt durch gegenſeitige Bewunderung ihres Ta⸗ lents, machte ihre Herzen unzertrennlich. Sie ſan⸗ gen und muſicirten zuſammen, ſie lernte von ihm und er von ihr. Rode componirte fur ſie die be⸗ kannten Variationen, Signora Graſſini ſang ſie mit einer Virtuoſitaͤt, die Alles uͤbertraf, was man bisher von ihr gehoͤrt. Rode war ihr Lehrer, ihr Freund, ihr Bruder, ihr Geliebter, ihr Gott... ſie war ſeine Muſe, ſeine Welt, ſein Stolz, ſein Gluͤck, ſein Alles.


