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bespierre. Die Reihe iſt an Saint Juſt. Schur⸗ kenpraͤſident! kreiſchte der Angeklagte, ich will, ich muß reden. Thuriot ließ die Klingel erſchal⸗ len; Robespierre wandte ſich an die Tribune: und Ihr, Ihr konnt' dazu ſchweigen? fragte er. Die Maſſe, von Angſt verſteinert, wagte nicht zu re⸗ den. Robespierre wandte ſich an den Marais, das Juſte⸗Milieu des Convents: Zu Euch, Ihr tugend⸗ haften Maͤnner, will ich reden, nicht zu den Moͤr⸗ dern, vor deren Wuth ich 73 Eurer Gefaͤhrten gerettet habe— ſchuͤtzet mich vor der Gewalt die⸗ ſer Schurken. Nieder mit dem Tyrannen! nieder mit ihm! donnerte Bourdon. Robespierre in An⸗ klage! riefen Alle, wie aus Einem Munde, und der Wuͤrfel war gefallen und ſein Schickſal war ent⸗ ſchieden. Robespierre und ſein Anhang wurde ſo⸗ fort arretirt. Aber der Kerkermeiſter des Luxem⸗ bourg gab ihm die Freiheit. Fleuriot, der Maire von Paris, laͤßt die Sturmglocke lauten, die Thore ſperren und Kanonen vor das Stadthaus auffah⸗ ren, um Robespierre, ſeinen Bruder, St. Juſt, Couthon und Lebas, die ſich hieher gefluͤchtet, zu


