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Sie hatte nun einen Zeitvertreib.. ſie ſpielte
Patience vom fruͤhen Morgen bis in die ſpäte
Nacht. Ging es auf, ſo war ſie außer ſich vor Freude, gings nicht auf, war ſie bis zum Tod betrubt.
Eines Morgens(es war am 17. Frimaire) lag ſie angekleidet in einer weißen Atlasrobe auf ihrem mit Kaſchemirs bedeckten Strohlager und ſpielte wieder Patience. Die Karten waren auf⸗ gegangen.
— Sieg! Sieg! rief ſie, freudig aufgeregt, der Traum der vergangenen Nacht geht in Erfuͤllung heute naht mein Befreier..
Da knarrte der Riegel ihres Kerkers.
Wer malt das Gefuͤhl, das ſich ihrer Seele bemaͤchtigte? Es war ein freudiger Schreck und eine erſchreckende Freude. Das Herz ſchlug ſo ſtark, als ob es zerſpringen wollte. Haͤtte man ihr in dieſem Augenblick alle Adern geoͤffnet, es waͤre kein Tropfen Blut gekommen.
— Was bringt Ihr, Buͤrger? fragte ſie den


