Teil eines Werkes 
3. Band (1845)
Entstehung
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Am andern Morgen ſprach man bei Hofe von nichts Anderm als von dem Windmuͤller, der dem Konig ſo grobe Wahrheiten geſagt. Die Höflinge erzahlten es weiter. Ganz Paris zerbrach ſich nun den Kopf und Einer fragte den Andern:

Wer mag es geweſen ſein?

Der Eine meinte, es war der Dauphin, dem die Pompadour ein Graͤuel war*); der Andere glaubte, es war der Herzog von Choiſeul, der ſchon lange mit dem Plan umgegangen, die Mar⸗ quiſe zu ſturzen und an ihre Stelle ſeine Schweſter, die Herzogin von Grammont einzuſetzen; der Dritte wollte wiſſen, es war der Cardinal Bernis, der es der Marquiſe noch immer nicht verzeihen wollte, daß ſie ihm das Portefeuille der auswaͤrtigen Ange⸗ legenheiten abgenommen; der Vierte behauptete: es war Herr le Normand d'Etioles, der ci-devant Gemahl der Marquiſe, der uͤber ihre Treuloſigkeit

*) Als die Marquiſe von der Prinzeſſin Conti bei Hofe eingeführt wurde, war die Königin ihr entgegen gekommen. Der Dauphin, der ihr ſeine Wange zum Kuße hingereicht, hatte ſich über ihre Schulter hinweg⸗ gebückt und hinter ihrem Rücken die Zunge herausgeſteckt.

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