Teil eines Werkes 
1. Band (1845)
Entstehung
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maͤhlen, um dem Thron einen Nachfolger zu ſchen⸗ n

— Der Großherzog von Toskana hat mir ſeine Tochter, Maria von Medicis angetragen. Die Großen meines Reiches dringen in mich, ihr meine Hand zu reichen.

— und Ihr wollt wirklich?..

— Ich muß es

— Weh mir, rief Henriette Senn die Mienen einer Zerknirſchten affectirend.

— Beruhigt Euch... Ihr reich' ich meine Hand, Euch ſchenke ich mein Herz.

— Mein Herz ſchenk' ich nur dem, der meine Hand nicht verſchmaͤht. Wolltet Ihr nicht Ga⸗ brielle d'Eſtröe zur Königin erheben?.. Duͤnk' ich Euch minder werth als Jene? Ihr Vater war Gouverneur von Jöle de France, der meinige iſt Gouverneur von Orleans... Ihre Mutter war ein obſcures Weib, die meinige war die Geliebte Karls des Neunten, und nur eines Wortes haͤtte es bedurft, ſo waͤre ſie Koͤnigin von Frankreich geweſen. Wer ſaͤße jetzt auf dem Throne? Farl