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Und das geſchah denn auch.
Beide Schweſtern waren mehr pikant als ſchon. Heinrichs empfaͤngliches Herz erbrannte fur die altere, Baſſompierre, ſein Gunſtling, faßte eine Neigung zur juͤngern.
Henriette dEntragues ſtolz, ehrgeizig, herrſch⸗ puͤchtig, wußte tauſend Mittel, den Koͤnig, deſſen Herz bald in lichterlohen Flammen ſtand, an ihren Siegeswagen zu feſſeln. Seiner gluͤhenden Liebe ſetzte ſie kalten Stolz entgegen. Sie leerte den ganzen Koͤcher ihrer Klugheit, ſchloß alle Pfeile der Koketterie ab, um das Herz des Konigs zu verwunden und verſagte ihm mit berechneter Hart⸗ naͤckigkeit jenen ſuͤßen Balſam, der dieſe Wunden wieder zu heilen vermag. Noch keine Eroberung war dem galanten Heinrich ſo ſchwer als dieſe geworden.
— Ventre saint gris! ſprach Heinrich zu Baſ⸗ ſompierre, es iſt leichter zehn Feſtungen, als das Herz dieſer ſtolzen Arſinos einzunehmen. Noch kein Weib ſah ich ſo gepanzert gegen Liebe, als dieſe.. jeder Pfeil prallt an dem geſtählten Harniſch hri


