Teil eines Werkes 
1. Band (1845)
Entstehung
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den und ſeine Maitreſſe auf den Thron zu erhe⸗ ben. Sully, ſein beſter Freund und erſter Mini⸗ ſter, verſuchte hundert Mittel, ihn von dieſem Vor⸗ haben abzubringen. Vergebens! der Kanzler Chi⸗ verni, der Staatsſecretair Forget und der ganze Queue der Hoͤflinge, Gabriellen mehr zugethan, als der Koͤnigin, fachten den Funken zur Flamme an. Heinrich ſchickte einen Geſandten nach Rom, um vom Pabſte die Scheidung aus dem Grunde zu verlangen, daß ſeine Ehe mit Margarethe von Valvis kinderlos geblieben. Die Koͤnigin, belei⸗ digt, daß ihr Gemahl ein Weib von gewoͤhnlicher Herkunft der Tochter eines Koͤnigs vorzoͤge, pro⸗ teſtirte gegen dieſe Scheidung. Der heilige Vater (Clemens VIII.), der dem Koͤnig eben nicht ge⸗ wogen war, widerſetzte ſich dem Geſuche Heinrichs. Sully trat als Vermittler auf. Magarethe er⸗ klarte nun, ſie wolle in die Scheidung einwilligen, wenn Heinrich Gabriellen entſagen und ſich mit einer Andern vermaͤhlen wolle. Der Koͤnig, durch dieſen Widerſtand gereizt, war nun entſchloſſen, die Koͤnigin, um ſeinen Willen durchzuſetzen, des