Teil eines Werkes 
1. Band (1845)
Entstehung
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ihren Mund, und dieſer Mund, der ſo ſchoͤn, ſo ſuͤß und wuͤrzig war, er blieb nichts ſchuldig. Der

Koͤnig zog ſie auf den Divan. Hier in dieſem

Schloß, in dieſem Zimmer und auf dieſem Sopha, wo 54 Jahre fruͤher Franz der Erſte und Fran⸗ goiſe de Foir, Graͤfin von Chateaubriant, von Liebe berauſcht ſuͤße Kuͤſſe getauſcht, hier trug Heinrich IV. uͤber Gabrielle dEſtrée den erſten Sieg davon.

— Gabrielle, rief der Koͤnig, Deine Liebe hat mir die Erde zum Paradies gemacht. Ich habe die Freuden des Himmels gekoſtet, und bin gluͤcklich, gluͤcklich wie kein Zweiter auf Erden.

— Der Koͤnig hat in meinen Armen geruht, meine Lippe hat die ſeinige gekuͤßt.. ich bin glůͤcklich, namenlos gluͤcklich...

— Sprich, ſuͤßes Kind, was ſoll ich thun, Dir zu beweiſen, daß ich Deiner Gunſt nicht un⸗ werth bin. Erbitte Dir eine Gnade.. ſie ſoll Dir gewaͤhrt ſein.

— Erfullt mir eine Bitte, Sire; befreit mich von dem ſklaviſchen Joch meines Vaters, der mit gehaͤßigem Auge jeden meiner Schritte bewacht.