tapferer, ruhmgekroͤnter Held, der Erſte unſerer
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raͤnkeſuͤchtiges Weib, hatte ſich ſpielend, wie ein Zephir in den Kelch der Blume, in das Herz des Koͤnigs eingeſchlichen und ſich allmaͤlig ſeiner Ge⸗ danken und Gefuͤhle bemeiſtert.
— Ihr liebt mich, ſagte ſie zum Koͤnig, der ſchwaͤrmend zu ihren Fuͤßen lag, und wollt, daß ich Euch wieder lieben ſoll.— Euer Herz, mein Koͤnig, iſt getheilt zwiſchen mir und einer Andern, die, verzeiht mir, wenn ich offen rede, nicht werth iſt, Eurer Fuͤße Staub zu kuͤſſen. Ich will Euch ganz und ungetheilt beſitzen; Ihr habt zu waͤhlen zwiſchen ihr und mir.
Sie hielt inne und harrte auf Antwort.
— Fallt Euch die Wahl ſo ſchwer, mein Koͤ⸗ nig, fuhr ſie fort. Scht, haͤtte ich zu waͤhlen zwiſchen Euch und einer ganzen Welt, Euch wuͤrde ich den Vorzug ſchenken. Und Ihr, Ihr koͤnnt Euch nicht entſchließen? Sie lebt fuͤr Euch, ich mochte fuͤr Euch ſterbenz ſie liebt Euch, weil Euch eine Krone ſchmuͤckt, ich lieb Euch, weil Euch jede Tugend ziert, lieb Euch, weil Ihr ein


