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Ein Chemiker ſpaͤterer Zeit, der mehrere dieſer Roſenobles chemiſch zerſetzt hat, gab folgende Be⸗ ſtandtheile an: ein Zwanzigſtel wirkliches Gold, ein Viertel Queckſilber, ein Viertel Kupfer, ein Scrupel Eiſen, ein Achtel Zinn und das Uebrige eine unbekannte Miſchung.
und dennoch waren die Roſenobles lange Zeit ſehr geſucht, denn der Aberglaube des Volkes lieh dieſer falſchen Muͤnze magiſche Kraͤfte. Man be⸗ trachtete ſie als ein Praͤſervativmittel gegen anſtek⸗ kende Krankheiten und zahlte fuͤr ſie oft das Doyp⸗ pelte ihres Werthes. Sein Bruder Jean de No⸗ ſtredame war Procurator beim Parlament zu Air und ſchrieb provengaliſche Gedichte, die ſchon, aber hochſt ſchlupfrich ſind. Auch ſchrieb er eine»Ge⸗ ſchichte der Troubadours,« die im Jahre 1575 erſchien, aber ſehr unvollſtaͤndig iſt.
Ein Sohn von Michel, Céſar Noſtredame, machte ſich ſpaͤter durch eine Chronik der Pro⸗ vence bekannt.


