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ten Ort giebt, an dem mehr Blut klebt, als an dem Pré aux Cleres, wo oft an einem Abend vierzig, funfzig Duelle ihre blutige Spur zuruͤck⸗ ließen.
In den Saͤlen des Louvre prangte der Flor des Hofes und die Bluͤthe der Ritterſchaft. Franz der Erſte und Eleonore von Portugal, der Dauphin und ſeine Gemahlin, Katharina von Medicis, mit dem hundertaͤugigen Pfauenſchweif ihrer Hoffräu⸗ lein und dem vielgoldigen Schwarm der Groß⸗ Dignitaires bildeten das impoſanteſte Gewuͤhl, das man ſich denken kann.
Aus dem Kranz der Frauen ſtrahlten zwei Blumen hervor, die alle anderen verdunkelten: Frangoiſe de Foir, Graͤfin von Chateaubriant und Anne de Piſſeleu; dieſe eine Cleopatra, die im Sturm die Herzen der Maͤnner erobert, jene eine Aspaſia, die einſchmeichelnd ſich der Herzen be⸗ meiſtert; dieſe eine anziehende, jene eine feſſelnde Schoͤnheit; aber Jede von ihnen ein Engel an Liebreiz, obwohl die Erſtere viel älter als die Letztere war.


