Teil eines Werkes 
4. Band (1851)
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Weiden, und es war mir, als umwehe mich der Geiſt, dem die ſtille Todtenfeier gegolten. k

Es ſind ſeitdem viele, viele Jahre hinabgefloſſen in das ſtille Meer, von woher keins wiederkehrt. Ich bin glücklicher Gatte und Vater, und die innigſte Liebe hat mich mit meinem Weibe verbunden, und beglückt mich heute, wie vor fünf und zwanzig Jahren; aber die Erinnerung an Röschen erfüllt oft noch mit der innigſten Wehmuth meine Seele, und meine liebe Frau theilt das Gefühl mit mir. Ich bin ſeitdem noch einmal auf dem Plätzchen meines Kinderglückes geweſen. Ach, es iſt Alles verwildert, verwachſen, zerſtört. Selbſt ihr Grab iſt kaum mehr zu ſinden, aber die Erinnerung an meine erſte Braut iſt geblieben, ungeſtört, ungeſchwächt, und es wächſt kein Gras darüber bis es einſt über meinem eigenen Herzen grünt.