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Stunden ſind gezählt— haſt Du auf dieſer Erde mir noch Etwas zu ſagen?“
Eine Pauſe des feierlichen Schweigens und verborgenen innern Kampfes. Dann ſprach Ambroſius in den erſtorbenen Lauten der Troſtloſigkeit:„Helena! Du biſt ſtaͤrker denn ich— der Friede Gottes ſey mit Dir, und das ewige Leben!— Dein Bild hat den bangen Traum meines Daſeyns mit dem Troſt einer unvergaͤnglichen Freude umſchwebt. Dieſe Trennung verbirgt uns eine Vereinigung in hohere Harmonien, dort, wo die Sehn⸗ ſucht Erfüllung findet, der Schmerz verſinket, die Freiheit erlöſet wird;— und ewige Ju⸗ gend und Liebe die verwandten Seelen in die Umarmung der Wahrheit und Gluͤckſeligkeit fuͤhren.“
„Wir ſehen uns wieder im reinern Licht!“ rief Helena.„Ohne Schuld werde ich leben
mit Dir, und den Heimgegangenen. Lebe
wohl! o lebe wohl!“— Sie rief's in dem Siegeston einer weiſſagenden Begeiſterung, warf auf den Prior noch einen Scheideblick


