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Antlitz des jungen Mannes zu hängen, der, den Arm in das Gras geſtützt, finſter zu Boden ſah.
Was hatte er nicht Alles erduldet! Und doch, wie ſehr war er geliebt worden!
Frater Heinrich war der erſte, der wieder zu ſich kam. Er richtete ſich auf und ſagte lächelnd:
„Beſter Herr, wenn wir nicht hier über Nacht blei⸗ ben wollen, iſt es Zeit, an den Heimweg zu denken.“
„Mein Gott“, rief Dora erſchrocken aufſpringend, was wird mein Oheim ſagen!“
„Nichts Schlimmeres als mein Pater Nikomedes. Doch nun kommen Sie, wir wollen der Unruhe der ehrwürdigen Väter ein Ende machen.“
Es war in der That hohe Zeit, daß die Beiden in das Kloſter zurückkehrten. Die Sonne war eben im Untergange begriffen und ihre letzten Strahlen trafen nur noch die höchſten Bergſpitzen und die am Abendhimmel roſig hinziehenden Wolken. Die Thäler unten hatten ſich in dunkle Schatten gehüllt und auf den ſchwarz hingeſtreckten Wäldern lag es wie ein Hauch der herniederſteigenden Nacht.
In größter Eile wurde der Weg durch den Wald und den Berg hinab zurückgelegt. Dora achtete nicht der würzigen Luft, die ſie rings umwehte, nicht des wunderbaren Friedens, in den die Natur geſenkt war,
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