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„So muß ich zur Erkenntniß mich allein bequemen“, entgegnete humoriſtiſch der Oberſt.
Der Graf ging mit Detlev hinunter, der Oberſt miſchte ſich unter die Geſellſchaft. Er kam gerade recht, um zu ſehen, daß die braune Larve ein eigenthümlich nichtiges Machwerk und ihr Dahinter ein ihm auf den erſten Blick völlig unbekanntes ſei.
Hernach ſah er nichts mehr von der Wahrſagerin. Sie war der Brennpunkt der Geſellſchaft geworden.
Alles umringte, begrüßte ſie auf die herzlichſte Weiſe, am innigſten der Diakonus und ſeine Töchter.
„Wer iſt die Zigeunerin?“ fragte er den nächſten 6 ältlichen Herrn.
„Die Tochter des hieſigen Rectors.“
„Hier geboren und erzogen?“
„Dann kennt ſie uns nicht“ dachte der Oberſt.„Wer hat ſie unterrichtet?“ fragte er weiter.
„Ihr Vater und ſie ſelbſt. Mit einem regen Geiſte, 1 hellem Verſtande und vortrefflichem Gedächtniß lernt man überall. Sie ſoll ſogar Lateiniſch verſtehen, ohne daß ſie Unterricht hatte.“ 2
„Ah, dann hat ſie auch uns verſtanden. Teufel,
wer ſucht das hier!“ dachte wieder der Oberſt.
„Auch hat ſie die Gabe, Andern in der Seele zu


