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„Er iſt einer jener Maurenhäuptlinge, die in Euren früheren Kriegen dem Sultan Boabdil zur Seite ſtanden. Sein Name iſt Reduan Benegas.“
Elvira von Viana ſchrack bei der Nennung dieſes Namens zuſammen, doch wurde dieſe Bewegung von Keinem der Anweſenden bemerkt, da Alle ihre Aufmerk⸗ ſamkeit den Redenden zuwandten. Die ihrige war ſo ſehr gefeſſelt, daß ſie ihr Auge nicht mehr von dem Stein⸗ ſchneider abwandte, wenn ſie gleich die äußeren Zeichen ihrer Aufgeregtheit unterdrückte.
„Er beſitzt einige Ländereien in der Nähe von Ma⸗ laga. Eure Hoheiten gaben ſie ihm nach dem Friedens⸗ ſchluß in Santa Fe zurück.“
„Ich erinnere mich deſſen,“ ſagte der König.„Er war Einer unſerer furchtbarſten Feinde.“
„Doch habt Ihr ihm Euer königliches Wort gehal⸗ ten,“ fuhr Ferrer fort.„Er lebte in Oran und genoß dort die Einkünfte ſeines Eigenthums in Andaluſien, in⸗ dem er dieſes nur hin und wieder auf einige Wochen be⸗ ſuchte. Kürzlich hielt er ſich abermals dort auf, um es zu veräußern, da Euer Befehl nicht nur hinfort keine Mau⸗ ren in Eurem Reiche dulden will, ſondern ihnen auch gebietet, jegliches feſte Beſitzthum zu verkaufen und den Erlös mit ſich nach ihrem neuen Vaterlande zu nehmen.“ „Ja,“ ſagte der König,„wer von dieſen Ungläubi⸗


