Teil eines Werkes 
2. Band (1845)
Entstehung
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O es liegt hierin mehr als bloße Ironie, es liegt darin die tiefſte Tragik der Menſchenſeele, die in ihrer Zerriſſenheit weder nach Unten noch nach Oben mehr ein Heil erſpäht. Sie will nun, und auf welchem Wege ſie auch dazu gelangen möge, ein Bewußtſeyn haben von Gott und von ihrer Unſterblichkeit. Wollt ihr ihn tadeln dieſen Drang, auch wenn er in Irrthümern und Abnormitäten des freien hellen Gedankens ſich kund gibt? Was hat der Menſch ohne ſeinen Glauben an Gott, und wie ſoll er den Verlorenen wieder gewinnen, wenn ringsum Regation, von Seiten der Gottesgelahrten ſelbſt, das Allerheiligſte einſchließt?

G. Bacherer.