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Hat Ihnen das nicht ſchon Krampus und Anke da geſagt?“
„Wir haben es geſagt“— ſprach das Paar klein⸗ laut—„aber der gnädige Herr glaubt uns nicht.“
„Ihr lügt!“ ſchrie der Graf wild.„Trägt dieſer Vube nicht das eingebrannte S auf der linken Achſel? Ruft mir den Rendant herzu! Er war dabei, als ich meine Beute mit dem glühenden Eiſen zeichnete.“
„Mit Vergunſt, gnädiger Herr Graf!“ ſprach Mutz furchtſam—„auch der Fiſcherbube erhielt ein Wahr⸗ zeichen in Form eines S auf der linken Achſel, als er unter dem Eiſengitter hinweg aus der Burg zu entwiſchen verſuchte. Primſels S iſt nur etwas ſchwärzlicher als das des Fiſcherbuben.“
„Du lügſt, Schurke!“ brüllte der Graf und ſtampfte wüthend die Erde.„Wo bleibt Roloff? Laßt uns den hinkenden Spitzbuben aufſuchen, wenn er nicht herkom⸗ men kann.“
„Iſt dieſer Primſel oder nicht?“ fragte der Graf ſpäter den Rendanten, indem er des Jonas linke Achſel entblößte.
„Das iſt Jonas, des Fiſchers Sohn!“— verſetzte Roloff mit finſtrer Miene.
Der Graf ſchäumte vor Wuth.
„Es iſt der Prinz!“ ſchrie er außer ſich.„Er ſoll und muß es ſein! Ich ſelbſt habe ihn gezeichnet und laſſe ihn mir nicht abſtreiten. Betrügen wollt ihr mich ins⸗ geſammt, ihr Schurken! Aber es ſoll euch nicht gelingen.“
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